3 Sep 2019

Erste Konsequenzen?

Submitted by ebertus

Kaum sind die Wahlen in Sachsen und Brandenburg vorbei, da geht die fürchterlich abgestrafte Linkspartei ans Renovieren - nein, nicht der Inhalte - nur was die Außendarstellung angeht. Zukünftig und wie die taz vermeldet  soll auf das Gendern verzichtet werden.

Aber nein, nicht wegen dem oft nur noch als skurril daherkommenden Zeichengewirr ohne jegliche Segnung einer offiziellen sprachlicher Normung; es gibt hehre, pragmatische Gründe.

"Sonderzeichen machen vielen Menschen mit Behinderung im Internet zu schaffen. Deshalb will die Linkspartei sie ab jetzt nicht mehr verwenden."

Auf die Begründung muß man erst mal kommen, gibt es doch in der deutschen Sprache noch viel mehr "Sonderzeichen", als die beim verschrifteten Gendern kreativ verwendeten. Ansonsten Entwarnung von einer kompetenten Vize(frau):

"Wir als queerinklusive Feministinnen innerhalb der Partei sind natürlich nicht zufrieden mit dieser Schreibweise“, so Fraktionsvize Cornelia Möhring. Man sehe aber, dass keine trans- und interfeindliche Motivation zugrunde liege, sondern ein Interesse an der Inklusion aller Menschen. „Das begrüße ich."