5 Juli 2020

Traumtänzer

Submitted by heinz


Brexit: Die erste Hälfte dieses Jahres ist um.

Eine Einigung der Traumtänzer in GB wegen eines ordentlichen Brexit-Vertrages mit der EU ist nicht in Sicht.
Augsburger Allgemeine: Brexit-Drama: Die Briten sollten nicht auf Merkel hoffen

Kommentare

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Die EU wollte ziemlich weitgehend in staatliche Beihilfen und innerstaatliche Gesetzgebung des Vereinigten Königreichs hineinregieren, Umwelt-, Sozial- und Arbeitsrecht dominieren und in die Fischereipolitik hineinregieren.  EU-Chef-Unterhändler Barnier bestand darauf, dass die britische Regierung, ihre Pläne für die Funktionsweise des britischen Subventionsregimes ab Ende dieses Jahres (nach Ende der Übergangszeit) offenlegen sollte.
"Und wir werden weiterhin auf parallelen Fortschritten in allen Bereichen bestehen", sagte Barnier. „Die EU erwartet, dass ihre Positionen besser verstanden und respektiert werden, um eine Einigung zu erzielen."
  So spricht man nicht mit stolzen Briten! https://www.theguardian.com/politics/2020/jul/02/brexit-talks-break-up-e... 

 

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Antwort auf: Rule Britannia   zum Kommentar: Britannia rule the waves!

Ich betrachte den Brexit als groben Fehler für die Entwicklung der europäischen Idee. Als Versuch eines Dialoges, an dessen Ende weniger Zentralismus in der EU möglich ist, wäre er akzeptabel gewesen. Aber davon träumte schon Roman Herzog.

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Antwort auf: heinz   zum Kommentar: Brexit pragmatisch

Dialog mit Kanonen-Uschi und dem Merkel-Ferkel? Und dann Ruck-Herzog:

"Es muss nicht nur ein Ruck, es muss auch ein Zuck durch ... ähh ... die Eventmanager-Gemeinschaft der noch nicht so lange hier Seienden und der schon länger hier Seienden gehen!"

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Antwort auf: Rule Britannia   zum Kommentar: Dialüge?

 

Verlogen sind bei diesem Prozeß zum Brexit alle Beteiligten. Herzog will ich nicht auf seine Ruckrede reduzieren. Seine Ideen zur EU wären zielführend gewesen. Immerhin trat er für weniger Zentralismus in der EU ein. Allerdings tat er das nicht uneigennützig, denn einer zentralistischen EU stehen die Nationalstaaten im Wege, allen voran die Berliner Republik Deutschland BRD.

Darum sind die Dienstposten auch genau so besetzt, daß Politik ausgesessen werden kann bis zur Politikverweigerung.

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Antwort auf: mari   zum Kommentar: philosophie für anspruchsvolle


Da scheint mir ein grundlegendes Mißverständnis zwischen Monotheismus und Monismus vorzuliegen.

Der Monotheismus setzt als philosophische Prämisse die Dualität von Gott oder Göttern und Welt mit Menschen als Hierarchie voraus. Zwangsläufig können die Menschen niemals frei sein, nicht einmal frei denken. Als Paradigma wird diese Prämisse auch noch auf die Organisationen in der Welt übertragen und die Menschen sind doppelt unfrei. Einmal gebunden an den göttlichen Willen und weiter gebunden an ihre Klugscheißer in den Hoheiten von Religion, Regierung und Management.

Tatsächlich funktioniert die Welt monistisch. Alles in der Welt ist Kommunikation und ohne Kommunikation existiert gar nichts. Das funktioniert von den Elementarteilchen bis zu komplexen Gesellschaften. Die Welt ist also nicht technisch zu erklären, sondern durch Kommunikation zwischen den Menschen und Dingen.

Um beim Thema zu bleiben, liegt gerade die Kommunikation in der EU und beim Brexit im Argen.

Antwort auf: heinz   zum Kommentar: Denkdilemma

sollte je bestenfalls eine produktive spannung zwischen sender und empfänger ermöglichen ... was jedoch, wie geschildert, durch völlig verdorbene denkstrukturen über lange geschichtliche zeiträume , mit DENKEN im eigentlichen sinne nichts mehr zu tun hat - ja sogar dies exclusive menschliche merkmal nicht einmal mehr berührt oder erwähnt (in der sogenannten "kommunikation" der herrschenden jetzt-zeit-geister)

d.h. jedoch nicht, dass auch unter diesen unmenschlichen umständen, das DENKEN (können und praktizieren) nicht mehr existent wäre, solange es menschen pflegen und aufrechthalten/einbringen

natürlich!!! wissen diese auch, wie "gefährlich" dies gehandelt wird - besonders bei grundlegenden gesellschaftsentwürfen ... doch sie WISSEN auch, dass die verdummung nicht EWIG den sieg davon tragen kann ... und sie keinen DANK für ihre denkleistung erfahrung werden (seit galileii bis heute assange) ...sie haben ANDERE motive als die unwerte des zeitgeistes ... sie wollen diese leben und kommunizieren ... letztendlich für alle - auch wenn es viel zu viele nicht verstehen können ... ihr WERK und sie selbst interessiert dies nicht ... und arroganz ist NICHT der grund dafür, der "grund" ist der ausdruck eines menschlichen lebens selbst ...selbst wenn alle uhren anders gehen sollten: sie wissen die richtige zeit ... auch wenn eine kommunikation DARÜBER leider nur theoretisch oder philosophisch möglich ist ... der tag bleibt der tag und die nacht die nacht ...

Antwort auf: heinz   zum Kommentar: Denkdilemma

Monismus heißt doch nur, die Welt als Einheit zu nehmen, hier wohl eher mit informationellen Bezügen.

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Antwort auf: Enddarm   zum Kommentar: Moni

»Monismus heißt doch nur, die Welt als Einheit zu nehmen, hier wohl eher mit informationellen Bezügen.«

Ob wir den Monismus oder den Dualismus als Prämisse unseres Denkens nehmen, macht den Unterschied in unseren Denkergebnissen und damit in unseren praktischen Ergebnissen, weil die Denkergebnisse die Voraussetzungen unserer Praxis sind und damit aller unserer Lebensergebnisse.