FFF - spiegelverkehrt am Dienstag


Schulgebäude verfallen; und der sog. "Investitionsstau" sorgt für viel Bedarf an heimeligen Schulcontainern. Neue Lehrer sind nicht nur in Berlin überwiegend sog. "Quereinsteiger", agieren weitgehend ohne fundierte pädagogische Basis. Das Reinigen der Schulen und Klassenräume ist, stringent neoliberal, an sog. "Fremdfirmen" vergeben.

Eine ganz andere Welt, weiß RTdeutsch zu berichten, eine viel substantiellere Problematik als die der FFF-Hüpfeburgen, deren Kids freitags eh' nicht mehr in die Schule gehen.

Das formale Recht kennt keine Moral


Vulgärakrobatik oder gar Fäkaliensprache ist nicht mein Ding, bin ich daher gefühlt bei der gerade durch alle guten Medien als Opfer dargestellten Renate Künast. Einer Richterschelte wegen des angeblich skandalösen Urteils in Sachen Hate-Speech (welches kein Urteil, sondern lediglich ein Beschluß ist, von Künast angefochten werden kann) möchte ich mich jedoch nicht anschließen.

Danke, Greata! - go ahead ...

"Florian Kirner, Dirk Pohlmann und Mathias Bröckers, die ich bisher geschätzt hatte, lassen sich vom grünen Klimaschleim der durchgeknallten Gretinisten mittreiben. Ich fasse es nicht!"

Ein offensichtlich "fassungsloser" Kommentator zu diesem Artikel bei KenFM. Die Klimakirche, hier bereits in einem anderen Artikel erwähnt, teilt nun auch die alternativen Medien, deren Protagonisten in Gut und Böse.

Grönemeyer im Sportpalast ?

Natürlich darf man auch über den aktuellen Herbert Grönemeyer geteilter Meinung sein, darf zwischen Form und Inhalt seiner kürzlichen Einlassungen unterscheiden. Der Artikel im Tagesspiegel  (nebst verlinktem Video) bringt jenseits einer gewissen, natürlich politisch korrekten Wertung zumindest ansatzweise diese Diskrepanz des jeweiligen (subjektiven) Eindrucks zur Sprache.

In der Klimakirche brennt die Luft

Bei den alternativen Portalen KenFM und Rubikon kloppen (sich) die Klimahysteriker (eigentlich primär die) und die Klimapragmatiker wie die bekannten Kesselflicker. Nach einem Artikel von Rainer Rupp bei KenFM  brach der Shitstorm los. Es war jedoch keiner der geschätzten, der geneigten Leser, die waren als Kommentatoren sowohl bei KenFM selbst als auch bei Youtube zumeist pro Rainer Rupp positioniert Und bei Rubikon sind eh' keine Kommentare erlaubt ...

Systemkonform vs. Systemkritisch


Zitat: Ich bin sicher kein Freund von Erdogan, aber dass er, der sich drei Jahre an den Vertrag mit der EU gehalten hat, während die EU ihn nie erfüllt hat, irgendwann die Nase voll hat, kann ich verstehen.

So formuliert es Thomas Röper im Anti-Spiegel; und begründet seine Meinung eben dort. Ganz anders, für ihre Verhältnisse eher seltsam distanziert beschreibt es die taz, kann ansonsten lediglich Drohungen von Erdogan erkennen. Alles andere dort Beschriebene ist offensichtlich wie von Geisterhand über uns Gute (und über Griechenland) gekommen.

Tulsi for President


Während das sächsische Landeswahlamt in Sachen unerwünschter Kandidaten die Notbremse ziehen musste, so läuft das bei den US-Demokraten im Vorfeld der Presidentschaftswahlen 2020 wesentlich geschmeidiger. Wie RTdeutsch  berichtet, so wurde die Kriegsgegnerin Tulsi Gabbard bereits im Rahmen der Vorwahlen zur nächsten US-Presidentschaft aus dem Rennen genommen.

Kinder an die Macht

Nichts gelernt, bewußt nichts lernen wollen?

Bei der Wahl von Trump und dem Volksentscheid zum Brexit malten die hiesigen Qualitätsmedien uns verbliebenen, treuen Konsumenten gern ein Plätzchen auf die Backe, erzählten gebetsmühlenartig die Mär von den alten, bildungsfernen, heterosexxuellen weißen Männern vom Lande, welche nun völlig falsch wählen. Und in Sachsen bzw. Brandenburg sollte, darf das bitteschön nicht anders sein.

Görlitz ist überall


Skurril, aber wahr. Als sich zur Bürgermeisterwahl in Görlitz eine ganz große Koalition gegen den AfD-Kandidaten zusammen fand, sogar die Linke zur Wahl des CDU-Vertreters aufrief, da war qualitätsmedial von einem Einzelfall zu lesen. Aktuell dürfte dieser Einzelfall -zumindest in Sachsen und Brandenburg- wohl zur neuen Regel werden; wie der Berliner Tagesspiegel, wenngleich etwas um die Ecke, nun erzählt.

Wie heisst der griechische Innenminister?


In der post-Salvani Ära schwebt der unsichtbare Elefant in Sachen Flüchtlinge und Migration nicht nur bei dem Versuch einer neuen Regierungsbildung in Italien im Raum. Gemäß diesem taz-Artikel, mit Unterstützung von NATO und Frontex sowie durch die Verkürzung von Asylverfahren nebst einer Einschränkung der Möglichkeiten sich formalrechtlich zu wehren schließt Griechenland an das Italien von Salvini mehr als an.

Zur Greta; und was mich erstaunt

Ja, was mich wirklich erstaunt, das ist dieses eher geringe Medienecho - im Vergleich zu dem früheren, hierzulande und qualitätsmedial sich kaum einkriegen;

nachdem die Greta doch so erfolgreich den Atlantik übersegelt, drüben in NYC bereits am ersten Großevent teilgenommen hat.

Wasser predigen und Wein saufen


Schon beinahe biblisch grundiert mag diese Überschrift daher kommen, wobei Religion und Bigotterie doch lediglich zwei Seiten der gleichen Medaille sind. Und heute, in Sachen Klimahype, mag dieses doch absolut verständliche Verhalten als

"Bahn predigen und Kurzstrecke fliegen"

einmal neu interpretieren. Ja, richtig gelesen, nicht von den an der Berliner Regierung beteiligten Grünen kommt dieser Vorschlag, sondern von der SPD.

Friday-for-Enteignung


Nun, ganz so schlimm wie der Cicero  titelt wird es mit Sicherheit nicht kommen. Zumal später im Artikel vermeldet wird, dass diese Idee vom Berliner Mietendeckel aus verfassungsrechtlicher Sicht -wohl erwartbar- ohnehin keinen Bestand haben dürfte. Dennoch, hier meine drei Cent ...

Abregeln, abregeln, abregeln ...


Den ganzen Schwachsinn dieser neugrünen Forderungen um immer neue, immer mehr Windradungetüme bringt ein Telepolis-Artikel  gut auf den Punkt; und der Autor merkt das wohl nicht mal, betätigt sich stattdessen als faktischer Lobbyist für viele, viele neue Windkraftsubventionen.

Von "oben" angeordnetes Shopping


Was haben wir (alte) Westler die Prinzipien des Kapitalismus nebst dessen notwendiger Akkumulation beinahe mit der Muttermilch eingetrichtert bekommen:

# Wir können (im Prinzip) frei wählen
# Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis

Ersteres findet seine Grenzen in ggf. monopolistischen Strukturen bei existentiell notwendigen Waren bzw. Dienstleistungen und Letzteres sollte man -die GEZ lässt grüßen- ebenfalls nicht gering schätzen.

Klimawandel, pros und cons ...


Gestern und heute wurde auf zwei medialen Plattformen -die im Tenor ihrer grundsätzlichen Botschaften unterschiedlicher kaum sein können- Artikel zu den eher positiven Aspekten des doch ernsthaft kaum bestreitbaren Klimawandels veröffentlicht; bei Tichy's  seriös und technisch fundiert wie ich das mag, bei der taz  eher verkniffen, sog. Nebenkriegsschauplätze in den Mittelpunkt stellend.

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