AfD

12 Febr. 2020

"Die Wahl dieses Ministerpräsidenten war ein einzigartiger Vorgang, der mit einer Grundüberzeugung für die CDU und auch für mich gebrochen hat, dass nämlich keine Mehrheiten mit Hilfe der AfD gewonnen werden sollen. Da dies in der Konstellation, in der im dritten Wahlgang gewählt wurde, absehbar war, muss man sagen, dass dieser Vorgang unverzeihlich ist und deshalb das Ergebnis rückgängig gemacht werden muss."

6 Febr. 2020

Spieglein, Spieglein an der Wand. Wer ist der Böseste im Land? Vor Kurzem waren es noch sehr pauschal "die Sachsen"; und die Meck-Pomms auch schon mal. Aber jetzt steigt ein neuer Konkurrent in die Bütt, wird dessen gewähltem Repräsentanten der Gratulationsblumenstrauß gleich mal als DDR-gemäße Bückware überreicht.

22 Jan. 2020

Bei Rubikon sind, im Gegensatz zu KenFM (wo es dann manchmal schon kontrovers zur Sache geht), keine Kommentare möglich. Mein Eindruck ist, dass man sich bei Rubikon und über die mit Sicherheit professionellen Anrißbilder der Website hinaus zunehmend und nicht ganz glücklich in der heimeligen Echokammer windet.

29 Nov. 2019

Die darf man gut und richtig, aber genauso gut auch schmuddelig finden. Und dass ein privater Unternehmer als Hausherr  entscheiden kann was unter seinem Namen ggf.

gegen “Richtlinien und Werte” des Unternehmens verstoße,

das sei ebenfalls kaum bestritten, könnte eine Kündigung je nach Vertrag und AGB's vom Kunden schlimmstenfalls mit Schadenersatzforderungen beantwortet werden.

28 Okt. 2019

Diesseits der AfD und diesseits einer Minderheitsregierung ist in Thüringen rein rechnerisch wohl nur noch eine neubürgerliche Koalition zwischen CDU und Linkspartei möglich.

Das wäre in Kontinuität einer CDU-Politik unter Merkel wohl auch angemessen; in einer nur wenig ironisch zu verstehenden Tradition der DDR-Blockparteien sowieso.

2 Sep 2019

Skurril, aber wahr. Als sich zur Bürgermeisterwahl in Görlitz eine ganz große Koalition gegen den AfD-Kandidaten zusammen fand, sogar die Linke zur Wahl des CDU-Vertreters aufrief, da war qualitätsmedial von einem Einzelfall zu lesen. Aktuell dürfte dieser Einzelfall -zumindest in Sachsen und Brandenburg- wohl zur neuen Regel werden; wie der Berliner Tagesspiegel, wenngleich etwas um die Ecke, nun erzählt.