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ebertus

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Alter Westberliner 68er, der heute und im (verdienten?) Ruhestand an der südhessischen Bergstraße lebt.

Im Grunde antikapitalistisch, antikolonialistisch, antiiperialistisch orientiert so kommen mir heute, angesichts der neuen systemfromm eingemeindeten Linken schon mal querfrontige Gedanken. Diesen neuen (grünen) Linken hat man meiner Ansicht nach das Feindbild getauscht. Nicht mehr die Macht- und Besitzverhältnisse, nicht mehr Imperialismus und Neokolonialismus werden bekämpft, sondern "Hitler next door" ist die allein gültige und immer wieder mit (gespieltem?) Schaudern an die diskursive Wand geworfene Dystopie, sind es die irgendwie, from outerspace  über uns Gute gekommenen und immer mehr werdenden neuen Rechten.

McCarthy nebst umfänglich zelebrierter politischer Korrektheit nach innen sowie eine transatlantisch orientierte, natürlich globale Vorwärtsverteidigung unserer  Wirtschaftsinteressen sind diesen neuen Linken nicht fremd, bestimmen eher deren ideologisch grundierte Daseinsberechtigung.

Satire, wie wir Ältere sie noch kennen, sich immer mal wieder selbst hinterfragen, gern auch auf den sprichwörtlichen Arm nehmen, sie könnte diesen neuen Linken nicht ferner sein; "1984" oder "Fahrenheit 451" dagegen eher erstrebenswert erscheinen.

In diesem Sinne, mit dieser Intention und solange es noch möglich ist mögen Satire und Ironie, mögen das Aufzeigen von Bigotterie in all ihrer gespielter Seriosität hier ein Credo dieses Internetauftritts sein.

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